Donnerstag, 10. März 2016

Rosamundes Krimi

Spielt in der Staatsanwaltschaft von Hannover

Begeisterte Kritiken für Hannovers größte Schriftstellerin

23. Januar 2015. Die Presse überschlägt sich vor Begeisterung. "Was für Schurken! Brillant beschrieben." (Bild Hannover) "Atemlos gelesen. Nächtelang nicht geschlafen." (Neue Presse Hannover) "Was für eine Behörde! Schamlos. Durchtrieben. Ein Meisterwerk von Rosamunde Schostok." (Hannoversche Allgemeine Zeitung). "Im Norden ist die Moral gestorben." (Bayern-Kurier)

Hannovers größte Schriftstellerin, die nebenbei auch noch Oberbürgermeisterin ist, steht mit ihrem Krimi "Durchgesickert" schon eine Woche nach dem Erscheinen auf Platz 1 der "Spiegel"-Bestsellerliste. Das Wagnis gelang. Rosamunde Schostok, bekannt geworden mit eher schnulzigen Romanen über blaue Blumen auf dem Lindener Berg, wunderbare Ausblicke auf den Maschsee und weiße Schwäne, die weiße Dampfer begleiten, bewies wahre Meisterschaft in einem neuen Genre und gibt sich doch bescheiden: "Eigentlich habe ich nur Zeitungsberichte abgeschrieben." Die Hauptpersonen ihres Krimis kenne sie persönlich: "Die zu beschreiben, war gar nicht so schwer."

Besonders gelungen sind die Szenen, in denen die Justizministerin von Niedersachsen durch die Gänge des Hauses der Staatsanwälte in Hannover irrt und keine Tür geöffnet wird. Diese Szenen werden von Rosamunde Schostok immer nur leicht abgewandelt, bis die Justizministerin doch eine offene Tür findet. Doch dahinter ist nichts. Die Ministerin stürzt ins Bodenlose...

RTL und ARD streiten sich bereits über die Filmrechte. Darüber freut sich Rosamunde Schostok. Sie stellt nur eine Bedingung: "Ich spiele die Justizministerin."

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Das Haus der Staatsanwälte.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Krimi bekommt weiteres Kapitel 

10. März 2016. Wird ein Ermittlungsverfahren eingestellt, ist die Entscheidung sofort unanfechtbar. Das scheint die Staatsanwaltschaft von Hannover aber anders zu sehen. Sehen Sie sich doch einmal den Brief an, den ich heute an das Burgwedeler Amtsgericht geschickt habe:

Cs 7462 Js 71473/15

Einspruch


Ich lege Einspruch gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover vom 2. März 2016 ein und weise darauf hin, dass der Wilhelmshavener Ratsherr Frank Uwe Walpurgis am 3. Juli 2015 gegen mich nicht nur Strafantrag wegen übler Nachrede, Beleidigung und Verleumdung gestellt hat, sondern auch wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

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