Mittwoch, 31. Juli 2013

Zum Wahlsieg

Der nächste Schritt ist getan

"Wir machen Druck." Das ist nicht nur ein Online-Werbeversprechen. Es wird auch gehalten. Da ich am Samstag vom Wahlamt die Mitteilung bekommen habe, dass Plakate von mir kostenlos aufgehängt werden, entwickelte ich eins. Der Spruch konnte natürlich nur lauten: "Den wählst du".

Anschließend überlegte ich mir, welche Druckerei in Wilhelmshaven die Plakate so schnell drucken könnte, dass sie am 2. August 2013 in Hannover sind. Mir fiel keine ein. Deswegen googelte ich eine Online-Druckerei und fand "Wir machen Druck."

Der Rest war ein Klacks. Anmeldung, Plakat hochladen, Bestellung aufgeben, Plakate bezahlen. Kaum hatte ich meinen Auftrag abgeschickt, fiel mir ein, dass ich eine viel zu hohe Auflage bestellt hatte. Auch diesen Fehler konnte ich in Minutenschnelle korrigieren. Auftrag stornieren, Storno-Rechnung ausdrucken, neuen Auftrag erteilen.

Gestern sind die Plakate angekommen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Bald werden meine Plakate geklebt. Das ist dann der nächste Schritt zum Wahlsieg...

Dienstag, 30. Juli 2013

Die Wortschöpferin

Rosamunde und die Strafelfer

Eine große Dichterin schöpft auch immer wieder neue Wörter. Diesen Montag: Strafelfer. Schon steht Rosamunde Schostok im Google-Finale. Ihre Chancen auf den Pott sind groß. Denn für dieses Wort gibt es weniger als 400 Einträge. Ein Eintrag wurde verliehen für die gute Frage, was denn passiere, wenn eine Spielerin oder ein Spieler den Ball auf den Punkt lege, anlaufe und vor der Ballberührung von einer Gegnerin oder einem Gegner gefoult werde. Diese Frage muss Rosamunde Schostok nicht googeln. Sie ist bereits beantwortet worden: Dann gibt es keinen zweiten Strafelfer.

Ihren Spielbericht beendet Rosamunde Schostok so: "Frauenförderung in Hannover, das zeigt die Erfahrung, kann auch mit einem Mann an der Verwaltungsspitze engagiert angepackt werden. Für mich ist es ein sehr, sehr wichtiges Anliegen. Denn wie der gestrige Erfolg unserer Frauen-Elf gezeigt hat, stimmt dieser Spruch des sonst geschätzten Kabarettisten Dieter Nuhr einfach nicht. Der behauptet: ´Männer haben 100 Gramm mehr Gehirn als Frauen – da ist unter anderem die Abseitsregel drin.´"

Gut geschrieben, Rosamunde! Denn es nicht nur so, dass Nuhr nicht Recht hat, es ist auch ganz anders. Frauen haben 1 000 Gramm mehr Gehirn als Männer - da ist unter anderem der Schuh- und der Kleiderschrank drin.





Donnerstag, 25. Juli 2013

Rosamundes Tagebuch

Rosamunde (links) stellt sich auch schwierigen Fragen.















Mit Emma zur Minna gemacht

Wer Rosamundes Facebook-Seiten liest, wundert sich zwar hin und wieder darüber, dass Links, die der SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nicht gefallen, wieder gelöscht werden, aber dafür durfte ich jetzt einen Blick in ihr Wahlkampf-Tagebuch werfen.

Bekanntermaßen hat Rosamunde Schostok inzwischen alle Stadtteile von Hannover durch. Durch die Informationen, die sie dabei gesammelt hat, ist sie nun bestens vorbereitet auf Betriebsbesichtigungen und Schulbesuche. Gestern hat sie am Alice-Schwarzer-Gymnasium sogar den Sexualkundeunterricht übernommen. Junge "Emma"-Abonnentinnen erwiesen sich als besonders emanzipiert (siehe oben). Rosamunde las bisher zwar lieber "Frau im Spiegel" an der Wand, wer ist die beste Oberbürgermeisterin im ganzen Land, aber nach der Schulstunde schrieb sie in ihr Tagebuch: "Mit Emma kann ich meine männlichen Mitbewerber noch besser zur Minna machen."

Mit einer Minna wurde die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin anschließend zu einem Besuch des Polizeireviers am Welfenplatz gebracht. Auf dem Weg zur Treppe fragte sie die beiden sie begleitenden Beamtinnen: "Welfen Eingang nehmen wir denn?" Soeben hat Rosamunde Schostok in ihr Tagebuch geschrieben: "Es ist so schön, wenn Menschen lächeln, weil ich wieder einmal einen gelungenen Scherz gemacht habe."

Dienstag, 23. Juli 2013

Rosamunde nackt

SPD-Oberbürgermeisterkandidatin sehr ausziehend

Aus China hört man nichts Gutes, seit die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok wieder in Hannover ist. Das Wirtschaftswachstum ist auf 7 Prozent gesunken. Vor Rosamundes Besuch lag es noch im zweistelligen Bereich. Wahrscheinlich hat die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin zu vielen Werktätigen Fotos von der Eilenriede und von den Herrenhäuser Gärten gezeigt, während die eigentlich arbeiten sollten.

In China hat Rosamunde Schostok ihrer eigenen Dichtung zufolge heiße Tage erlebt. Umstellen musste sie sich in Hannover nicht. "Endlich Sommer. Heiße 30 Grad", hat sie ihre heutige Kolumne so genial begonnen wie all ihre anderen zuvor, nur mit einem anderen Anfang.  Doch große Dichtung lebt nicht von den ersten Wörtern allein, es müssen weitere hinzukommen: "Die Kommunalpolitik, auch die Landespolitik ist in den verdienten Ferien." Wichtig ist auch immer der Überraschungseffekt: "Die meisten jedenfalls."

Die meisten Kommunalpolitik und die meisten Landespolitik sind also in den Ferien. Nur ein paar "Unentwegte" nicht, lässt Rosamunde Schostok uns wissen. Die stellen gerade die ersten Plakate auf, zählt die größte Dichterin der niedersächsischen Landeshauptstadt auf diese Helferinnen und Helfer und wechselt sogleich das Stilmittel: "Puh. Schweißtreibend!" Da klebt man förmlich mit und das T-Shirt auf der Haut.

Schon reißt uns Rosamunde Schostok aus unseren Sommernachts-Träumen: "Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass wir uns im Landtagswahlkampf gar nicht genug anziehen konnten." Denn es war Winter, doch jetzt kann man etwas erleben: "Jetzt passiert eher das Gegenteil."

Je eher Rosamunde Schostok nackt durch Hannover läuft, desto schneller ist ihr Wahlkampf vorbei...

Wie Stefan Schostok zu ihrem Namen kam

Der Islam

Leserbrief an Zeitschrift "Geschichte"
Der Islam ist wohl noch kein Teil von uns. Diesen Eindruck habe ich auch bei einem Strafverfahren vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven bekommen.  Geschehen war dies: Auf den Facebook-Seiten eines Wilhelmshavener Kommunalpolitikers postete am 17. Dezember 2011 eine Beraterin dieses Politikers die Forderung “Der Islam muss raus aus Deutschland”. Ich stufte diese Forderung als neofaschistisch ein. Der Kommunalpolitiker zeigte mich an, ich wurde von der Oldenburger Staatsanwaltschaft wegen Beleidigung des Kommunalpolitikers (nicht der Beraterin) verklagt. In der Anklageschrift wurde allerdings die Forderung, dass der Islam aus Deutschland verschwinden müsse, gar nicht erwähnt.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Wieder da

Wunderbarer Reisebericht aus China

Rosamunde Schostok ist aus China zurückgekehrt. Ihr wunderbarer Bericht beginnt so:







Das ist so poetisch, dass ich der SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nur entgegnen kann:

我不说中文。

Ich finde: Das sieht noch schöner aus.




Montag, 15. Juli 2013

Auch asiatisch

Auch eine in Asien geborene Hannoveranerin unterstützt mich.













Unterstützung von einer Künstlerin

Die Unterschriftenaktion für meine Kandidatur als Oberbürgermeister von Hannover läuft wie in den Briefkasten geworfen. Heute habe ich einen Brief als OB in spe bekommen. Eine Unterschrift stammt von einer in Asien geborenen Hannoveranerin. Sie empfahl mir außerdem den Link www.asia-malerei.de Unbedingt anklicken!

Als ich den Umschlag mit den Unterstützerunterschriften geöffnet hatte, schoss ein Gedanke durch meinen Kopf. Muss ich die Formulare kopieren, bevor ich sie an das Wahlamt in Hannover schicke? Bei der Oberbürgermeisterwahl in Wilhelmshaven ist das der Fall gewesen. Eine Wilhelmshavenerin musste sogar zweimal für mich unterschreiben, bis das Wahlamt von der Behauptung abrückte, es habe keinen Fehler gemacht. Bis dahin wurde die Wahrheit ganz energisch abgestritten. Was man hier nachlesen kann. Anschließend habe ich meine Kandidatur zurückgezogen. Vielleicht hätte ich sonst noch weitere Überraschungen erlebt. Einige davon habe ich in meiner Broschüre "Wahl spezial. Gelebte Demokratie an der Jade" geschildert (erschienen bei www.lulu.com).

Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok ist derzeit in Asien. In China protestiert sie täglich gegen Menschenrechtsverletzungen, worüber sie nach ihrer Rückkehr sicherlich berichten wird. Aber auch bin jetzt ein wenig asiatisch...

Montag, 8. Juli 2013

Rosamunde besucht China

Aber sie macht sich auch Sorgen

"Reisen bildet. Heißt es. Darum habe ich mir überlegt, noch einmal auf Reise zu gehen, bevor der Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters so richtig losgeht. Ich will ein Land erforschen, in dem ich noch nie war, das kennenzulernen ich mir aber schon lange gewünscht habe: China. Wirtschaftliche Großmacht. Mit 1,34 Milliarden Einwohnern mehr Bevölkerungspotenzial als Nordamerika, Europa und Russland zusammen. Reich an Sehenswürdigkeiten, von denen ich allerdings nur einen Bruchteil zu sehen bekommen werde. Im Grunde steht schon fest: Die Zeit ist viel zu kurz."

So sorgenvoll schreibt nur die große Dichterin Rosamunde Schostok. Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin macht sich vor der Abreise Gedanken über ihre Rückkehr. Das kennen wir Jungs nur von unseren Müttern. Die haben sich auch immer Gedanken darüber gemacht, wie wir aus der Disco wiederkommen. Schon rieten sie uns: "Bleib doch zuhause."

Wären wir so weise gewesen wie Rosamunde Schostok, dann hätten wir unseren Müttern geantwortet wie diese große Dichterin: "Drei Dinge kann man nicht mehr ändern: das gesagte Wort, den abgeschossenen Pfeil und die verpasste Gelegenheit." Wir dagegen kannten nur den Spruch: "Drei Dinge braucht der Mann..."

Deswegen ist uns auch dies nicht eingefallen: "Mit Worten, das steht fest, gehe ich bewusst um. Pfeile abzuschießen (und seien es Worte, die treffen sollen), liegt mir nicht. Gelegenheiten verpassen will ich nicht, wenn es nicht sein muss."

Das ist so großartig! Wie sehr hätten sich unsere Mütter über so viel Weisheit gefreut! Möglicherweise hätten sich unsere Mütter aber auch gefragt, welche Fehler sie bei unserer Erziehung gemacht haben. Doch dafür wäre die Zeit bis zu unserer Rückkehr aus der Disco zu kurz gewesen. Das steht fest...

Samstag, 6. Juli 2013

Die Partei

Hat immer Brecht

Mach nur einen Plan - und dann wieder einen, hat schon Bertolt Brecht gedichtet und festgestellt, dass alles Planen vergeblich ist. "Die Partei" dagegen plant nicht, weil das Bier entscheidet. Wie gerade beim größten Schützenfest in Hannover über einen neuen Besäufnisrekord. Das Endergebnis wird am Sonntag gelallt. Zum Erfolg hat dann auch die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok beigetrunken.

Natürlich will niemand das Feiern verbieten. Denn was bleibt einem denn noch vom Leben, wenn nicht einmal der Vorstand der Partei bei Wahlen so viele Stimmen bekommt wie Angela Merkel als CDU-Parteivorsitzende? Die kommt übrigens demnächst an die Nordsee und ein CDU-Bundestagsabgeordneter teilt zu diesem Besuch schon einmal mit, dass man die Kanzlerin anfassen dürfe. Wenn man an den Bodyguards vorbeikommt...

Dringend verbessert muss allerdings das Verhältnis von Martin Sonneborn zu Jürgen Trittin. Schließlich gibt es inzwischen eine bundesweite Suche nach einem Endlager für strahlenden Müll - und da darf der Spitzenkandidat der Grünen nicht länger so verkniffen aus dem Anzug gucken, wenn er ausgesorgt haben will.

100 Prozent der Stimmen wird die Partei bei der Bundestagswahl jedoch nicht bekommen. Ein paar Prozent bekommen die bibeltreuen Christen, die an ihren Wahlkampfständen aus Wasser nicht Bier, sondern Wein machen wollen.

Weitere Informationen über "Die Partei"

Dienstag, 2. Juli 2013

Rosamunde gewinnt

Wenn sie antritt

Bündnis 13/Die Kühnen ist mehr als ein Meinungsforschungsinstitut. Das wurde vor der niedersächsischen Landtagswahl bewiesen. Das Unternehmen sagte nicht nur den denkbar knappen Sieg von Rot/Grün voraus, sondern sah die FDP bei knapp 10 Prozent, während Meinungsforschungsinstitute die Liberalen nicht mehr im Landtag wähnten.

Nun hat Bündnis 13/Die Kühnen die erste Umfrage vor der Oberbürgermeisterwahl in Hannover gestartet. Die erste Frage lautete, wie viele Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen geschickt werden.

24,8 Prozent antworteten richtig: vier, möglicherweise fünf
23,2 Prozent antworteten: drei
30,0 Prozent antworteten: zwei
22,0 Prozent antworteten: weiß ich nicht

Nach einer entsprechenden Aufklärung lautete die zweite Frage: Wer kandidiert für die SPD?

22,6 Prozent antworteten: Rosamunde Schostok
10,1 Prozent antworteten: Stefan Schostok
67,3 Prozent antworteten: weiß ich nicht

Den CDU-Kandidaten Matthias Waldraff kannten 31,2 Prozent der Befragten, den Kandidaten der Grünen Lothar Schlieckau 28,2 Prozent und die Kandidatin der Linken Maren Kaminski 13,1 Prozent.

64,1 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mindestens zwei Fragen richtig beantwortet hatten, rechneten mit einer Stichwahl zwischen SPD-Kandidatin und CDU-Kandidat. 58,2 Prozent von ihnen würden Rosamunde Schostok wählen.

Nach einer weiteren Aufklärung zeigten sich 60,1 Prozent der SPD-Wählerinnen und Wähler enttäuscht darüber, dass die SPD keine Frau antreten lässt.

In den nächsten Tagen plant Bündnis 13/Die Kühnen die nächste Umfrage.